Hauptschule und Realschule in einem verbundenen System

 

Seit dem Jahr 1979 werden die Haupt- und die Realschule als selbständige pädagogische Einheiten unter einer Leitung geführt. Hierdurch ergeben sich zahlreiche Vorteile. Da durch personelle Verzahnung der Schulformen ein grundsätzlicher Informationsaustausch gewährleistet ist, werden alle Maßnahmen der Kooperation erleichtert.
Günstige Voraussetzungen für die Zusammenarbeit zwischen den Schulformen sind auch die gemeinsam genutzten Gebäude bzw. Räume und gemeinsam durchgeführte Konferenzen.
Ebenso ist im Interesse einer höheren Durchlässigkeit sowie eines differenzierten Unterrichtsangebots die Zusammenarbeit zwischen der Haupt- und Realschule gegeben.
 
Durch übereinstimmende Handlungskonzepte, z.B. Regelungen bezüglich der Schulordnung, und durch die kontinuierliche Weiterentwicklung eines Schulprogramms wird zum pädagogischen Konsens an unserer Schule beigetragen.
Gemeinsame Arbeit im wahlfreien Unterricht, in Arbeitsgemeinschaften und in den Projektwochen ist problemlos möglich. Durch die Nutzung dieser Möglichkeiten kann ein differenziertes Angebot aufrechterhalten und damit die Schwerpunktbildung und individuelle Förderung der Schüler/-innen verbessert werden.
Das Schulleben wird durch gemeinschaftliche Aktionen wie z.B. Sportveranstaltungen, Klassenfahrten und Schulfeiern positiv beeinflusst.
 
Die Stellung der Haupt- und der Realschule als weiterführende Schulformen im Sekundarbereich I erfordert die Zusammenarbeit und gegenseitige Information gerade an den Nahtstellen zwischen den Schulformen.
Die Zusammenarbeit mit der Grundschule, die sich ebenfalls im Schulzentrum befindet, wird seit Jahren intensiviert und eine noch stärkere Vernetzung gehört zum Schulprogramm.
Besondere Vorteile werden beim Übergang der Schüler/-innen der Grundschule in die weiterführenden Schulen gesehen. Die vertraute Umgebung erleichtert den potentiellen Haupt- bzw. Realschülern den Übergang in die weiterführende Schule.