Unser Schulprogramm

Unser Schulprogramm basiert auf den Inhalten unseres Leitbildes und wurde 2015 überarbeitet.

 

 Respektvolles Miteinander

 

1.1.  Wir erziehen zu Toleranz und fairem Miteinander

 

1.1.1.   Wir lassen die Schüler* am Ende jedes Schulhalbjahres in ihrer Klasse den fairsten Schüler sowie den „Aufsteiger des Halbjahres“ wählen.
Die fairsten Schüler erhalten

-      eine Urkunde

-      eine Zeugnisbemerkung

-      und nehmen an einer Belohnungsaktion teil.

1.1.2.   Wir führen zu Beginn der 5. Klasse in der mehrtägigen Eingangsphase ein Sozialtraining durch.
Danach findet für alle Klassen ein wöchentliches Sozialtraining statt, in dem auch  Mind Matters, SEGEL und Lions-Quest Berücksichtigung finden.

1.1.3.   Wir organisieren einmal im Schuljahr eine Schulaktion und Klassenaktion im Rahmen des Mind Matters-Programms.

1.1.4.   Wir fördern die Teamfähigkeit, indem wir wechselnde Sitzordnungen und Arbeitsgruppen, auch nach dem Zufallsprinzip, in den Unterricht einbauen.

1.1.5.   Wir achten auf einen freundlichen Umgang miteinander, indem wir schuleigene Regeln zum eigenverantwortlichen Denken und Handeln im jeweiligen Klassenraum aufhängen.

 

1.2.      Wir gehen verantwortlich mit Menschen und Sachwerten um

  

1.2.1.   Wir bilden Schulsanitäter aus, die die  Erstversorgung durchführen und die

Verbandsmaterialien auffüllen.

1.2.2.   Wir reinigen in wöchentlichem Rhythmus unser Schulgelände - Hofdienst -,   

     dabei wechseln sich die Klassen ab.

1.2.3.   Wir organisieren Klassendienste, die nach Absprache mit dem

     Klassenlehrer, in den großen Pausen für Ordnung im Klassenraum sorgen.

1.2.4.   Wir sorgen dafür, dass Beschädigtes sofort repariert wird,

-       indem der Schüler möglichst umgehend den Schaden selbst behebt,

-       indem bei mutwilligen Beschädigungen die Eltern haftbar gemacht
werden

-       oder der Hausmeister die Reparatur sofort durchführt oder einleitet.

1.2.5.   Wir trennen und entsorgen unseren Müll nach

-       Papier

-       Restmüll

                  in gekennzeichneten Behältern in den Klassenräumen.

 

 

 

1.3.  Wir arbeiten mit allen Erziehungsberechtigten zusammen

 

1.3.1.   Wir bieten in der Regel dreimal im Jahr, an wechselnden Wochentagen, Elternsprechtage an.

1.3.2.   Wir haben eine Schulvereinbarung für Eltern, Schüler und Lehrer, die von allen zusammen erarbeitet wurde und von allen drei Parteien, mit Beginn des Schulbesuches unserer Schule, unterschrieben wird und im Schulalltag gelebt wird.

1.3.3.   Wir informieren regelmäßig

-     durch eine Schulbroschüre, die jährlich aktualisiert und an jeden Schüler

      ausgegeben wird,

-    durch die ständig aktualisierte Homepage, über das aktuelle Schulleben,

-    durch Elternabende

-    durch Hausbesuche

1.3.4.   Wir stehen durch den Schulplaner mit den Eltern in Kontakt und geben 

Informationen zu Hausaufgaben weiter.

 

 

1.4.  Wir entwickeln gemeinsam Konfliktlösungen

 

1.4.1.   Wir bilden regelmäßig am Ende eines jeden Schuljahres in einem 3-tägigen Kompaktkurs 10-15 Konfliktlotsen aus den 8. Klassen aus.

            Die neuen Konfliktlotsen stellen sich in einer Gesamtkonferenz den Lehrern und Eltern vor.

            Auf einem Plakat informieren die Konfliktlotsen ihre Mitschüler über ihre Tätigkeit an der Schule und stellen sich jeweils den neuen 5. Klassen bei der Einschulung vor und bieten in jeder 2. großen Pause eine Sprechstunde an.

1.4.2.   Wir arbeiten mit dem Konzept „Lions Quest“ im Rahmen des Sozialtrainings in den Jahrgängen 5 und 6.

1.4.3.   Wir arbeiten bei Konflikten im Bedarfsfall mit schriftlichen Verträgen, die von allen Beteiligten ausgehandelt und unterschrieben werden.

1.4.4.   Wir bieten Hilfen bei schulischen und persönlichen Problemen durch die Klassenlehrer, die Beratungslehrerin, die SV-Beraterin, die Sozialpädagogen und die Schulmediatoren an.

 

 

1.5.  Wir leben unsere Schulvereinbarungen

 

1.5.1.   Wir passen die Schulordnung regelmäßig der aktuellen Situation an.

1.5.2.   Wir reagieren auf Regelverstöße während der Pausen unverzüglich mit „Ereigniskarten“, die verschiedene Aufgaben beinhalten, die zeitnah ausgeführt werden sollten.

            Die Einlösung wird von den Lehrkräften überprüft.

1.5.3.   Wir schaffen eine angenehme Schulatmosphäre durch

            -    Präsentation von Schülerarbeiten an Stellwänden, in den
      Fluren oder den Schaukästen,

            -    Vorführungen von Schülergruppen

            -    Schulveranstaltungen, wie:  Sportfest, Sportturniere,
     Tag der offenen Tür, Abschlussfeierlichkeiten,  

                  Weihnachtsfeier, Vorlesewettbewerb, gesundes Frühstück....

 

 

2.                                           Attraktives Lernen

 

 

2.1.      Wir bieten die vielfältigen Möglichkeiten der Ganztagsschule

 

2.1.1.   Wir bieten ein Förderkonzept und zusätzlich
-    Hausaufgabenstunden,

                        -    Verfügungsstunden.

2.1.2.   Wir bieten wechselnde Arbeitsgemeinschaften im Nachmittagsbereich an: wie z.B. Theater, Musik, Sport, Seniorenbegleitung, Medienscouts, Mofakurs, u.v.m.

2.1.3.   Wir bieten sozialpädagogische Unterstützung durch eine Ganztagskraft, schwerpunktmäßig für die Belange der Ganztagsschule und einer Fachkraft zur „Durchführung sozialpädagogischer Maßnahmen zur Berufsorientierung und Berufsfindung „Durchführung sozialpädagogischer Maßnahmen zur Berufsorientierung und Berufsfindung“.

2.1.4.   Wir bieten Zeit für ein Miteinander

                  -    in Verfügungsstunden bei den Klassenlehrern und Sozialpädagogen,

                  -    durch Konzepte zum Einleben in unsere Schulform,

                  -    durch gemeinsames Mittagessen - auch im Klassenverband -,

                  -    bei Ein- und Mehrtagesfahrten, z.B. in den Hochseilgarten…

                  -    sowie bei Klassenaktionen und Projekttagen.

 

 

2.2.        Wir fördern eigenständiges Lernen

 

2.2.1.   Wir fördern die Übernahme von Eigenverantwortung, indem Schüler sich gegenseitig bei Übungen und Hausaufgaben unterstützen.

2.2.2.   Wir fördern die Beteiligung an Entscheidungen im Lernprozess durch transparente Schülerbeurteilungen.

2.2.3.   Wir fördern durch Methodentraining, Einzel-, Partner- und Gruppenarbeiten und lassen Schüler die Ergebnisse präsentieren.

2.2.4.   Wir fördern die Planung und Durchführung von Schülerprojekten in Form von jährlich stattfindenden schulform- und klassenübergreifenden Projekttagen.

2.2.5.   Wir fördern die Teilnahme im Freizeitbereich, indem wir Schüler motivieren ihre Ideen und Wünsche einzubringen und sie eigenständig umzusetzen: wie  z.B. Turniere, wöchentliche Seniorenbegleitung.

2.2.6.   Wir ermöglichen den Schülern durch die Mitarbeit in einer Schülerfirma (Imkerei), sich mit realen Produkten am realen Markt zu behaupten und Umsatz und Gewinn dabei zu machen. Wir holen somit ein Stück
Wirklichkeit aus dem Wirtschaftsleben in die Schule.

 

 

 

2.3.        Wir sorgen für eine angenehme Lernatmosphäre

 

2.3.1.   Wir verfolgen das Prinzip der positiven Verstärkung durch

            -    die Fair Play Aktion, welche halbjährlich das Sozialverhalten der fairsten

                  Schüler jeder Klasse durch eine Belohnungsaktion verstärkt,

-    durch den klasseninternen Verstärkerplan, der durch eine Klassenaktion
abgeschlossen wird.

2.3.2.   Wir bieten durch das Trainingsraumkonzept den Schülern die Möglichkeit ihr Fehlverhalten im Unterricht zu reflektieren und an neuen Verhaltensweisen zu arbeiten.

2.3.3.   Wir sorgen für ein faires Miteinander, durch

            -    Konfliktlotsen, die jährlich neu ausgebildet werden,

            -    die Fair-Play-Wahl ,

            -    Patenschaften zwischen Konfliktlotsen und den 5. Klassen,

            -    die Schülervertretung (SV).

Des Weiteren führen wir ein Sozialtraining in der Eingangsphase jedes neuen Schuljahres in jeder Klasse für mindestens zwei Tage beim Klassenlehrer durch. Kontinuierlich werden Sozialtrainings in ausgesuchten Klassen durch die Sozialpädagogen durchgeführt.

Ein bedarfsorientiertes Beratungsangebot sichern die Beratungslehrkraft, ausgebildete Mediatoren, die Sozialpädagogen und Präventionsfachkräfte.

2.3.4.   Wir bieten den Schülern einen gut eingerichteten Freizeitraum mit Rückzugsmöglichkeit an.

2.3.5.   Wir sorgen für gepflegte Räume, die freundlich eingerichtet sind und in denen Beschädigungen umgehend repariert werden.

2.3.6.   Wir sorgen für ein ansprechendes Gelände mit vielen Spiel- und Entspannungsmöglichkeiten, in einer schön angelegten Umgebung.

 

 

2.4.  Wir setzen abwechslungsreiche Unterrichtsmethoden ein

 

2.4.1.   Wir setzen Gruppenarbeit ein und nutzen verschiedene Sozialformen zum selbstständigen Erarbeiten von Ergebnissen. Auch hier arbeiten wir unter anderem nach dem Zufallsprinzip.

2.4.2.   Wir setzen motivierende Arbeitstechniken ein durch
-    Experimentalunterricht,
-    die Einbeziehung des Internets
-    Methodentraining u. a. nach Klippert.

2.4.3.   Wir bilden uns fort, um unsere Unterrichtsqualität stetig zu verbessern.

2.4.4.   Wir setzen vielfältige Medien ein, u.a. Computer, Internet, Videos, DVDs, Versuchsgeräte zur Durchführung von Experimenten u.v.m.

2.4.5.   Wir setzen neue Technologien ein, wie z.B. Digitalkamera, Camcorder, moderne Computerprogramme, moderne Rechner, Beamer, Whiteboard.

2.4.6.   Wir sorgen für gut ausgestattete Fachräume in Chemie, Physik, Biologie, Technik, Textiles-Gestalten, Musik, Informatik, Hauswirtschaft, Sport und in der Bücherei.
Durch geeignete Medien, wie z.B. Vitrinen, Pinnwände, Flipchart, Laptop mit Beamer ermöglichen wir im gesamten Schulgebäude Präsentationen jeder Art.

 

 

2.5.  Wir beziehen außerschulische Lernorte in den Unterricht ein

 

2.5.1.   Wir beziehen den Historischen Lehrpfad von Eschershausen als freiwillige AG mit in den Unterricht ein.

2.5.2.   Wir führen Tagesfahrten und Besichtigungen durch, z.B.

            -    Autostadt Wolfsburg

            -    Biogasanlage Eschershausen

            -    Bergen-Belsen und/oder das Lager Lenne

            -    Theater- und Kinobesuche.

2.5.3.   Wir organisieren Bildungsreisen nach Paris und London.

2.5.4.   Wir beziehen Klassenfahrten, auch erlebnispädagogischer Art, in den Schulalltag ein, z. B.

-    Hamburg, Berlin, Cuxhaven,

-    Jugendwaldheime, Surf- und Segeltörns.

2.5.5.   Wir führen Betriebsbesichtigungen im Rahmen des Wirtschaftsunterrichts durch.

 

 

3.    Allgemeine Ausbildungsfähigkeit

 

 

3.1.  Wir arbeiten ziel- und leistungsorientiert

 

3.1.1.   Wir legen in Fachkonferenzen (auf Erlassgrundlage) die schuleigenen Arbeitspläne fest und legen sie im Lehrerzimmer aus.

3.1.2.   Wir belohnen Klassen mit Hilfe des Verstärkerplanes für gute Mitarbeit im Unterricht mit einer Gemeinschaftsaktion.

3.1.3.   Wir geben Rückmeldung an die Schüler über ihren persönlichen Leistungsstand durch Lernkontrollen, Referate etc.

3.1.4.   Wir erkennen individuelle Leistungen durch Zeugnisvermerke, Zertifikate, Urkunden u.ä. an.

3.1.5.   Wir motivieren die Schüler durch Teilnahme an Wettbewerben zu Leistungssteigerungen.

 

 

3.2.  Wir legen Wert auf umfassenden Erwerb von Kompetenzen

 

3.2.1.   Wir leiten die Schüler durch Übernahme von Diensten (Klassen-, Hofdienst, Aufsichten) zu Sauberkeit und Ordnung an.

3.2.2.   Wir trainieren Teamfähigkeit durch Gruppenarbeiten, Präsentationen, gemeinsame Unternehmungen, Klassenfahrten u.a.

3.2.3.   Wir unterstützen stetiges Lernen durch das Angebot von Arbeits- und Übungsstunden, durch spezielles Methodentraining und durch Beratung in Elterngesprächen.

3.2.4.   Wir fördern die Flexibilität durch die Einrichtung von Wahlpflichtkursen, Arbeitsgemeinschaften und Projekten, in unterschiedlichen Lerngruppen.

3.2.5.   Wir beginnen in den 5. Klassen mit einem Einführungskurs „Umgang mit dem Computer“.

3.2.6.   Wir halten unpünktliches Erscheinen zum Unterricht im Klassenbuch fest und vermerken Wiederholungsfälle im Zeugnis – bei mehrfachen Verspätungen müssen Stunden nachgeholt werden.

 
  

3.3.  Wir erziehen zur Eigenverantwortung

 

3.3.1.   Wir führen Trainingseinheiten zu Arbeitstechniken, Teamtechniken und Kommunikationstechniken durch und integrieren sie in den Fachunterricht.

3.3.2.   Wir geben den Schülern die Möglichkeit Verantwortung zu übernehmen, als Klassensprecher, Klassenbuchführer, SV-Vertreter, Schulsanitäter, Pausenaufsicht oder Konfliktlotse.

3.3.3.   Wir suchen die Gelegenheit mit Schülern ihr Verhalten zu reflektieren in Verfügungsstunden, im Klassenrat oder auch in Einzelgesprächen.

3.3.4.   Wir geben auf Elternsprechtagen und in telefonischen/persönlichen Gesprächen Anregungen, wie Eltern ihr Kind zum eigenverantwortlichen Handeln erziehen können.

 

 

3.4.  Wir unterstützen die Persönlichkeitsbildung

 

3.4.1.   Wir bieten durch die Wahl von Wahlpflichtkursen und Arbeitsgemeinschaften die Gelegenheit zur Schwerpunktsetzung.

3.4.2.   Wir unterstützen die Entwicklung des Selbstwertgefühls durch positive Verstärkung im Unterricht und durch die Möglichkeit an Wettbewerben teilzunehmen.

3.4.3.   Wir führen die Schüler zu einer angemessenen Selbsteinschätzung, indem sie sich ihrer eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten bewusst werden, durch die Kontakte mit dem Berufsberater, den Wirtschaftsunterricht, die Betriebspraktika und die Praxistage.

3.4.4.   Wir fördern die Kreativität der Schüler durch das Angebot von Arbeitsgemeinschaften und Ausstellungen von Schülerarbeiten.

 

 

3.5.      Wir vermitteln Wissen unter Beachtung des individuellen Förderplans

 

3.5.1.   Wir achten prinzipiell auf die Einrichtung kleiner Lerngruppen.

3.5.2.   Wir diagnostizieren und dokumentieren Stärken und Schwächen der individuellen Lernentwicklung.

3.5.3.   Wir erarbeiten für jeden Schüler ab der 5. Klasse einen individuellen Einzelplan zur Behebung von Lerndefiziten und zur Weiterentwicklung von Lernstärken.

3.5.4.   Wir ermöglichen weitere Fördermaßnahmen im Rahmen folgender Konzepte
-    Ganztagsschulkonzept,
-    Förderkonzept,
-    Konzept zur Beruflichen Orientierung,
-    Programm zur „Durchführung sozialpädagogischer Maßnahmen zur

Berufsorientierung und Berufsfindung“.
-    Konzept zur Werteerziehung und Gewaltprävention.

  

 

4.  Berufliche Orientierung

 

 

4.1.  Wir bereiten auf die Anforderungen der Arbeitswelt vor

 

4.1.1.   Wir führen im  7. Jahrgang eine Potentialanalyse mit externen Einrichtungen (wie z.B.: BNW) durch.

4.1.2.   Wir machen die Schüler mit den Anforderungen der Arbeitswelt bekannt, indem wir die „Berufsorientierung“ ständig an aktuelle Bedürfnisse anpassen.

4.1.3.   Wir trainieren Pünktlichkeit, Ordnung, Sauberkeit, Höflichkeit und Zuverlässigkeit.

4.1.4.   Wir laden Ausbilder und Auszubildende bei Vorbereitungstreffen auf Betriebspraktika und bei sonstigen Kooperationsveranstaltungen in die Schule ein.

4.1.5.   Wir bieten durch Lehrer und externe Mitarbeiter Kurse in Informatik an.

4.1.6.   Wir erteilen Werken, Technik, Hauswirtschaft und Textiles-Gestalten.

4.1.7.   Wir haben einen Kooperationsvertrag mit der Firma Schott AG geschlossen.

 

 

4.2.  Wir fördern die Leistungsbereitschaft bezüglich des späteren Berufslebens

 

4.2.1.   Wir bearbeiten fächerübergreifend praxisorientierte Aufgaben, z.B. durch den „Beschulungs- und Ausbildungsverbund mit der Georg von Langen Berufsschule Holzminden“ oder in Projekten wie der Schülerfirma „Raabe Imker“ dem Unterrichtsverbund und dem Bewerbungstraining.

4.2.2.   Wir führen Tests zum Erkennen von Fähigkeiten und Fertigkeiten durch

 (z. B. Berufswegplaner, mehrtägiger Kompetenzfeststellungsverfahren).

4.2.3.   Wir vermitteln Schlüsselqualifikationen wie Verlässlichkeit und Teamfähigkeit durch Partizipation in Ämtern.

4.2.4.   Wir fördern und fordern Eigenverantwortung, indem wir z. B. Schulsanitäter und Konfliktlotsen ausbilden und regelmäßig Schülerratssitzungen durchführen und im Unterricht regelmäßig Präsentation der Arbeitsergebnisse verlangen.

 

 

4.3.  Wir trainieren Flexibilität

 

4.3.1.   Wir setzen Methoden, Medien und Lerntechniken ein, die die Schüler zu selbstständigem Lernen befähigen sollen.

4.3.2.   Wir führen Projekte durch.

4.3.3.   Wir bauen Berührungsängste vor neuen Situationen ab, indem wir externe Referenten einladen und außerschulische Lernorte besuchen.

4.3.4.   Wir fördern die Zusammenarbeit der Schüler durch die regelmäßige Neubildung von Lern- und Arbeitsgruppen.

 

 

4.4.  Wir bieten ein umfassendes Programm zum Kennenlernen der Berufswelt 

 

4.4.1.   Wir führen im 8. Jahrgang mindestens fünf Praxistage durch.

4.4.2.   Wir nehmen im 8. Jahrgang am Unterrichtsverbund mit den Berufsbildenden Schulen teil.

4.4.3.   Wir führen  ein dreiwöchiges Betriebspraktikum im 9. Jahrgang durch und Betriebsbesichtigungen durch.

4.4.4.   Wir ermöglichen die Teilnahme an Berufsorientierungsmaßnahmen
      -   „ Zukunftstag , bzw. Girls and Boys – Day“,
      -   „Sozialer Tag“,

      -   Holzmindener Berufsinformations- und Bildungstage (HolBit),

     -   „Ideen Expo“ Hannover (alle 2 Jahre),

      -   Wir haben einen Beschulungs- und Ausbildungsverbund mit der Georg

          von Langen Schule Holzminden,

 

4.5.  Wir helfen engagiert bei der Berufsfindung

 

4.5.1.   Wir nutzen außerschulische Lernorte wie z.B. Betriebe, Messen und mobile Werkstätten.

4.5.2.   Wir führen ein Bewerbungstraining durch, z.B. JUMP.

4.5.3.   Wir fahren ins Berufsinformationszentrum (BIZ).

4.5.4.   Wir führen ein Online-Bewerbungstraining durch.

4.5.5.   Wir holen den Berufsberater am Elternsprechtag und in seinen regelmäßigen Sprechstunden an die Schule.

4.5.6.   Wir erarbeiten mit den Schülern:

-    eine Präsentation der Praxistage im 8. Jahrgang,

-    eine öffentliche Präsentation des Betriebspraktikums

      mit Eltern und Vertretern aus Wirtschaft und Politik.

4.5.7.   Wir führen einen Elternabend vor dem Betriebspraktikum durch.

4.5.8.   Wir helfen aktiv bei der Berufsfindung durch:

-    unsere Schulberufslotsin,

-    unsere Berufseinstiegsbegleiterin,

-    unseren Schulsozialarbeiter.

 

 

5.  Erzieherische Werte

 

 

5.1.  Wir geben Orientierung bei der Wertefindung

5.1.1.   Wir erteilen Religionsunterricht überwiegend konfessionsübergreifend von Klasse 5 bis Klasse 10.

5.1.2.   Wir geben Schülern die Möglichkeit, alternativ zum Religionsunterricht, das Fach Werte und Normen zu wählen.

5.1.3.   Wir fördern zwischenmenschliches faires Sozialverhalten durch persönliches Lob, Verstärkerpläne, Belohnungsaktionen und Urkunden.

5.1.4.   Wir wählen am Ende jedes Schulhalbjahres in jeder Klasse den fairsten Schüler, der mittels Zeugnisvermerk, Urkunde und einer gemeinsamen Aktion belohnt wird.

5.1.5.   Wir leben bestimmte Werte und Regeln, die in einer Schulvereinbarung niedergelegt wurden. Diese Vereinbarung wird durch Eltern, Schüler und Lehrer durch ihre Unterschrift anerkannt.

 

 

5.2.  Wir fördern soziales Engagement

 

5.2.1.   Wir bilden am Ende des 8. Jahrgangs Schüler zu Konfliktlotsen aus, die Streitigkeiten unter Schülern schlichten können.

5.2.2.   Wir bilden Schüler zu Sanitätern aus, die bei Verletzungen und Unfällen aktiv werden.

5.2.3.   Wir fördern die Mitarbeit von Schülern bei Aufsichten in den Pausenzeiten.

5.2.4.   Wir motivieren leistungsstärkere Schüler die leistungsschwächeren im Unterricht und bei Hausaufgaben zu unterstützen.

5.2.5.   Wir bieten im Rahmen einer AG interessierten Schülern die Möglichkeit Kontakte zu alten Menschen aufzunehmen und zu pflegen.

 

 

5.3.  Wir qualifizieren Schüler für besondere Aufgaben

 

5.3.1.   Wir lassen Schüler durch die SV-Arbeit das Schulleben aktiv mitgestalten.

5.3.2.   Wir pflegen unser Schulgelände durch einen wöchentlich wechselnden Hofdienst.

5.3.3.   Wir organisieren mit Schülern der Abschlussklassen eine Cafeteria an den Elternsprechtagen.

5.3.4.   Wir bilden interessierte und geeignete Schüler zu Konfliktlotsen, Schulsanitätern aus.

 

 

5.4.  Wir gestalten Rituale

 

5.4.1.   Wir beginnen das Schuljahr der 5. Klassen mit einer 5-tägigen Eingangsphase, in der das soziale Miteinander im Vordergrund steht.

5.4.2.   Wir gestalten gemeinsam mit Eltern und Schülern die Abschlussfeierlichkeiten mit Gottesdienst und Abschlussball.

5.4.3.   Wir lassen die Schüler der Entlassklassen einen Aktionstag organisieren, der sportlichen und spielerischen Charakter hat.

5.4.4.   Wir gestalten mit den Schülern täglich ein gesundes Frühstück für alle.

5.4.5.   Wir gestalten in der Vorweihnachtszeit klassenübergreifende Weihnachtsfeiern und Andachten.

 

 

5.5.  Wir verstärken die seelische und körperliche Gesundheit

 

5.5.1.   Wir bearbeiten mit den Schülern Themen des Mind-Matters-Programms (Förderung der psychischen Gesundheit in der Schule) im Unterricht und in Projekten.

5.5.2.   Wir stellen vielfältige Bewegungsmöglichkeiten auf dem Schulgelände für die Schüler bereit.

5.5.3.   Wir bieten Aktionen in der Mittagspause an. Beispielsweise einen Billardtisch, Tischtennisplatten, Tischfußball, Jongliergeräte u.v.m.

5.5.4.   Wir bieten Arbeitsgemeinschaften, die Bewegung, Körperausdruck und Körperbeherrschung zum Schwerpunkt haben.

5.5.5.   Wir erziehen unter anderem im Hauswirtschaftsunterricht zur gesunden Ernährung.

 

 

 

* Aus lesetechnischen Gründen wird durchgängig für alle Personengruppen die männliche Form verwendet.